FuzzBeer Ur-Infotext

Diesen Text gab es in ständig aktualisierter Form auf den alten Websites (fuzzbeer.de) zu sehen. Besonders hervor zu heben ist, dass der Begriff „Rotzrock“ im Laufe der Jahre ständig für etwas anderes stand, sei es nun Stoner Rock, Punk’n’Roll oder Hardcore. So kann man es natürlich auch machen. Diese Version ist nun die Letzte von ca. 2005/2006 oder so.

Woran denkt ihr, wenn ihr den Namen FuzzBeer hört?
Vieleicht an ein kühles, frisch gezapftes Bierchen… oder an etwas Schwefel-Wasserstoff-haltiges, welches anderen Leuten manchmal aus dem …rsch gekrochen kommt? Wie dem auch sei, es ist keines von beidem sondern der pure Rock´n´Roll in Form einer Band!!

Wir sind FuzzBeer aus Hamburg und stellen uns jetzt vor:

Bandfoto 2007

Ungefähr (das genaue Datum wurde leider von Rob gefressen…) Mitte 98, hatten Simon H. und Robert M. die Idee eine Band zu gründen. Da es aber an einem zweiten Gitarristen und nem Bass-Spieler zu fehlen schien, ließen sie die sache erst einmal auf sich beruhen.

Einige Zeit später stieß dann ein merkwürdiger Mensch namens Markrolf B. zu ihnen und noch einige Zeit (und noch einiges andere) später trafen sie zufällig Michael J. Es sah ganz danach aus, als hätte sich eine komplette Band gefunden. Leider wurde schon nach dem ersten Treffen dieser Formation klar, dass es bei einer Band auch (zumindest teilweise) auf den Gesang ankommen sollte. Die Suche (eigendlich wurde mehr abgewartet und dabei -zensiert- und -zensiert-, als auch -zensiert-) dauerte nicht lange, als man Nils G. aus einer Marder-Falle erretten konnte. Es stellte sich heraus, dass er sprechen konnte und die Typen von Fuzzbeer (damals noch „Muckefuck“), waren einstimmig der Meinung, dass jemand der das Sprechen beherrscht, auch singen können müsste. Wie dem auch sei, Nils war dabei!

Man könnte jetzt viel über den weiteren Weg erzählen… z.B. das die Band ihren ersten Auftritt am Tag nach dem Tag der ersten Probe hatte (unter dem Namen „Psycho Therapy“), oder wie sie auf diesen seltwürdigen bzw. Merksamen Namen FuzzBeer kamen (Rob blickte auf sein Fuzz-Pedal und bekam eine göttliche (?) Eingebung von Gott). Aber wir wollen ja nicht ausschweifend werden, nicht wahr?

Den ersten „wirklich richtigen Auftritt“ hatten sie knapp 3 Monate später im Winsener Gym. Dort wurden auch die ersten Demo-Tapes in die Menge geworfen (FuzzBeer hatte sie extra mit ihrem FisherPrice-Tape-Toaster aufgenommen und nannten sie, im heimlichen, liebevoll „Erste Aufnahme“. Es hatte eine Auflage von 5 und die Cover wurden von Grossmeister Nilz höchstpersöhnlich handgemalt). Leider scheiterte dieser Werbeversuch an dem achso schlechten Reaktionenvermögen der Zuschauer bzw. den leidenschaftlichen Wurfversuchen der Band.
Der dritte Auftritt war dann schon etwas besser Vorbereitet, schlug aber trotzdem völlig fehl. Nach technischen Problemen (ja, die waren bevor Robert ausrastete) mußten Fuzzbeer leider vor versammelter Meute kapitulieren. Als Folge wurde grundloser Weise Nilz rausgeworfen.

Schon am nächstem Tag fand im Winsener Juz das alljährliche Newcomer-Festival statt, wo FuzzBeer den dritten Platz belegte. Es war der letzte dritte Platz, den Markrolf mit der Band erlebte. Er soll in den letzten Jahren öfters in der texanischen Wüste beobachtet worden sein, wo er sich als Countrysänger sein Brot verdient.

Nun nur noch zu dritt sammelten Fuzzbeer zunächst mal ihre musikalischen Kräfte und spielten einige Konzis (unter anderem die 1.Winsener Rocknacht und das Lass die Haare weh´n Festival).
Nach dem letzteren, in Klammern erwähntem Gig, wurde auch Simon der freien Wildbahn überlassen. Danach herrschte einige Zeit Ruhe im Kasten… Bis Robert schließlich einen umherlungernden Drummer in den Schwitzkasten bekam und nicht eher losließ, bis selbiger sich bereit erklärte (oder war es „als breit genug“), in die Band einzusteigen. Es stellte sich herraus, das dieser namenlose Drummer doch einen Namen hatte und auf Hinnerk zu hören schien. Die Band war also wieder komplett.

Das nächste halbe Jahr verbrachten FuzzBeer damit die Zeit totzuschlagen (auserdem wird gemunkelt, dass sie einige neue Lieder machten, probten, assen, tranken und nochmal probten).

Seit sie nun wieder ein (so gut wie fast) vollständig neues Programm hatten, standen FuzzBeer wieder auf den Brettern die nen Scheiss bedeuten. Nach einigem hin und her gelang es ihnen schließlich sogar ein paar Songs auf Plastik zu pressen, welches auch unter dem Namen More dangerous than free Beer zu haben ist.
Doch leider fing der liebe Odo an zu studieren. Und wenn man dann auch noch drei Bands hat, muß man sich wohl oder überl irgendwo einschrenken, was zu folge hatte, dass Hinnerk schließlich die Band verließ. Doch mußte nicht lange gesucht werden, denn ein berühmter Schlagzeuger, der zwar auch studiert und noch ne andere Band, aber trotzdem immer ein wenig Zeit übrig hat, fand sich schnell ein und wurde auch prommt eingespannt. Gilbert war sein Name.
Diese Personaländerung hatte nun zur Folge, dass die Songs von Fuzzbeer sich der Länge nach halbierten, wobei die Geschwindigkeit sich verdoppelte. Stonerock adé! Es lebe der Hardcore!

Im Winter 2003 war es dann endlich soweit! FuzzBeer bringen ihre erste „richtige“ Platte raus. Das gute Stück namens We’ll take a break when we die, kann man mit 13 Songs fast schon Album nennen. Was bleibt da noch zu sagen, außer: Wurde aber auch mal Zeit!

2003 war auch das Jahr mit mehr Auftritten als in den Jahren zuvor. Genannt sei hier mal der Gig im Salzwedeler Hanseat vor gut und gerne 600 Leuten.

Das ging dann 2004 auch so weiter. So wurden Konzis u.a. in Berlin, Leipzig, Kiel und Hannover absolviert und unter anderem Namenhafte Bands wie The Lukers, Germ Attack, Rawside oder Belvedere supportet. Auch ein beknackter Fernsehaufritt durfte nicht fehlen. Doch galt es auch in diesem Jahr wieder mal einen Verlust zu beklagen: Gilbert zog nach Wohin-auch-Immer und war somit nicht mehr dabei. Ende des Jahres sprang aber Daniel an seiner statt zu den Drumms und trat als würdiger Nachfolger dieses Amt an, an dem schon so mancher gescheitert war. Hoch soll er leben!

2005 kam dann das erste Video von Fuzzbeer raus. Das gibt es auch noch zu sehen und zwar auf http://www.akrox.de. Wo soll das alles noch hinführen?

Der FuzzBeer-Sound passt am besten in die Rotz-Rock Abteilung, wo man auch Bands wie „Belvedere“, „New Bomb Turks“, und „Zeke“ antreffen kann. Es ist wohl im großen und ganzen fixer Punk´n´Roll (allerdings sind die Songs alleine der Willkür von Rob ausgeliefert und dementsprechend verschieden).
In jedem Fall ist es PunkRock!!!

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